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Junghelfer werden

Interner Bereich



Ausbildung

Die Ausbildung der THW-Jugend Bocholt richtet sich nach den Ausbildungsrichtlinien der THW-Jugend e.V. und der Basisausbildung I der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Was heißt das?

02 kVereinfacht ausgedrückt: Die Jugendlichen sollen während der Dienste die Aufgaben des THWs und die Möglichkeiten zur Bewältigung von Problemen oder Katastrophen erlernen.

Im Laufe der Zeit durchläuft der Dienst alle Facetten. So lernen die Jugendlichen Grundlagen zur Arbeit, beispielsweise das Binden verschiedener Knoten, den Umgang mit Stahlseilen, Spanngurten, Schäkeln oder auch Fertigkeiten mit Holzhandwerkzeugen oder einfachen Brechstangen kennen. Auch die verschiedenen Arten und Nutzungsmöglichkeiten von Leitern zählen zum Basiswissen.

Auf diese Grundlagen bauen sich spezielle Arbeiten auf. So lernen die Jugendlichen das Bedienen von motorbetriebenen Aggregaten, wie beispielsweise Stromerzeugern, Motorkettensägen oder auch hydraulischen Geräten wie die Schere und den Spreizer, den du vielleicht aus der Fahrzeugrettung kennst.

Mit verschiedensten Möglichkeiten sind die Jugendlichen auch in der Lage schwerste Hindernisse zu beseitigen oder zu bewegen.

Die Junghelfer müssen auch über die Vorsichtsmaßnahmen und das Arbeiten im und am Wasser informiert sein. So werden das Bauen von Tonnenflößen, Hängebrücken oder das Errichten von Deichen aus Sandsäcken und der Umgang mit Pumpen geübt.04 k

Brandbekämpfung ist nicht Hauptaufgabe des Technischen Hilfswerks. Dennoch können die Jugendlichen mit Feuerlöschern umgehen. Auch das Löschen einer brennenden Person (geübt an unserer Feuerpuppe) mithilfe einer Löschdecke beherrschen sie.

08 kDas Versorgen von Wunden will ebenfalls gelernt sein, so besitzt jeder der Gruppe den großen Erste-Hilfe-Schein. In Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bocholt e.V. wird die Erste-Hilfe-Ausbildung alle zwei Jahre wiederholt, zudem besitzen 15 extra engagierte Mitglieder der Gruppe durch die Arbeit der DLRG auch den DLRG-Rettungsschwimmerschein.

Ist das nicht teilweise auch gefährlich?

Natürlich ist der Umgang mit Kettensägen und anderen Dingen gefährlich. Die Junghelfer werden jedoch keinesfalls unkontrollierbaren Gefahren ausgesetzt, da die Jugendbetreuer auf eine jugendgerechte und gefahrenreduzierte Ausbildung achten.

Wozu das alles?

Das Technische Hilfswerk leistet in Katastrophengebieten humanitäre Hilfe. Dazu ist viel Übung gefragt und gefordert, um mit den technischen, hydraulischen und motorbetriebenen Geräten umgehen zu können. In der Jugendgruppe sollen die angehenden Helfer in ihre zukünftigen Aufgaben beim THW hineinwachsen, Sicherheit im Umgang mit diesen gewinnen sowie eventuelle Scheu verlieren.

Was ist noch zu beachten?05 k

Das Wichtigste kommt immer zum Schluss. Nicht nur der Umgang mit den Geräten ist beim THW von großer Bedeutung, wesentlich wichtiger sind die Arbeit und der Zusammenhalt im Team. Helfen ist eine Teamaufgabe. Durch die Dienste in der Jugendgruppe lernen sich die angehenden Helfer bereits früh untereinander kennen, werden Freunde und machen nicht nur Unternehmungen über das THW zusammen.